Veganer Mandelkuchen

Die Adventszeit neigt sich dem Ende – in drei Tagen ist Heiligabend. Die Innenstädte sind voll von Menschen, die mehrheitlich planlos und mehr oder minder verzweifelt hoffen auf den letzten Drücker zumindest halbwegs vernünftige Geschenke für ihre Lieben aufzutreiben. Ein ähnliches Bild ist in den Supermärkten zu beobachten: Menschen mit endlos langen Einkaufszetteln laufen mit überfüllten Einkaufswagen hektisch durch die Gänge – alles muss besorgt werden, an den Weihnachtstagen darf es an Nichts fehlen. Schließlich erreichen sie ermüdet und gestresst die gefühlt nie endende Schlange zur Kasse und stellen frustriert und genervt fest, dass sie hier wohl oder übel werden Geduld aufbringen müssen. Und dann muss ja auch noch der schönste Weihnachtsbaum besorgt und anschließend vorzeigbar geschmückt werden, damit die geladenen Gäste auch etwas zu bestaunen haben!

Die letzten Tage der Vorweihnachtszeit sind offenbar für viele Menschen eine Zeit voller Trubel und vermeintlichen Pflichten. Dabei sollten doch gerade die Adventszeit und die bevorstehenden Weihnachtstage eine Zeit sein, in der jeder einzelne zur Ruhe kommt und sich auf das Wesentliche im Leben besinnt. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen euch bewusst kein Rezept für ein aufwendiges, kompliziertes und zeitintensives Gänge-Menü zu liefern, sondern euch ein in jeder Hinsicht simples Kuchenrezept zur Verfügung zu stellen. Warum? Damit ihr an den Feiertagen so wenig Zeit wie möglich in der Küche verbringt! Statt stundenlang in der Küche zu verschwinden und hochkonzentriert an der perfekten Umsetzung eines Menüs zu arbeiten, könnt ihr so mehr Zeit mit den Menschen verbringen, die euch am Herzen liegen.

 

 

Dieser vegane Mandelkuchen macht sich quasi von selbst!
Dieser vegane Mandelkuchen macht sich quasi von selbst!

 

 

Die Zutaten für den Teig:

130 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

100 g gemahlene Mandeln

70 g gehackte Cashewkerne

250 g Mehl (Type 405)

100 ml Rapsöl

250 ml Sojamilch

1 Päckchen Backpulver

 

Die Zutaten für die Glasur:

100 g Vollmilch- oder Zartbitterkuvertüre

Eine Handvoll gehackte Nüsse (nach Belieben)

 

 

Ob und wie ihr den Kuchen verzieren mögt, ist euch selbst überlassen.
Ob und wie ihr den Kuchen verzieren mögt, ist euch selbst überlassen.

 

 

Die Vorgehensweise:

1. Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen.

2. Sämtliche Zutaten für den Teig mit einem Mixer verrühren bis der Teig glatt wird.

3. Kastenform einfetten.

4. Den Teig in die Kastenform füllen.

5. Den Kuchen auf mittlerer Schiene 60 Minuten backen.

6. Den Kuchen nach 15-20 Minuten aus der Kastenform lösen und abkühlen lassen.

7. Die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen.

8. Den Kuchen mit der geschmolzenen Kuvertüre versehen und nach Belieben mit gehackten Nüssen verzieren.

 

 

Sojamilch und Rapsöl sorgen dafür, dass der Kuchen nicht trocken wird.
Sojamilch und Rapsöl sorgen dafür, dass der Kuchen nicht trocken wird.

 

 

Falls ihr an Weihnachten Besuch erwartet oder als geladener Gast ein Dessert beisteuern möchtet, bietet euch dieses Rezept viele Vorteile: ihr braucht für den Kuchen nur wenige Zutaten, der Kuchen ist in Windeseile gemacht und falls unter den Gästen Veganer sein sollten, können auch diese den Kuchen ohne Probleme essen und ihr müsst keine zusätzliche Alternative zubereiten.

 

 

Alle, die Mandeln mögen, werden diesen Kuchen lieben!
Alle, die Mandeln mögen, werden diesen Kuchen lieben!

 

 

Der Kuchen ist so einfach zu machen, dass er nur gelingen kann!
Der Kuchen ist so einfach zu machen, dass er nur gelingen kann!

 

 

Ich möchte all meinen Lesern an dieser Stelle schon mal aus ganzem Herzen fröhliche, glückliche, zufriedene, friedliche, stressfreie, sorgenfreie, gesunde, erholsame, heitere, ruhige und besinnliche Weihnachten im Kreise eurer Lieblingsmenschen wünschen. Genießt diese besondere, magische Zeit des Jahres, schätzt einander und schenkt euch gegenseitig das, worauf es wirklich ankommt: Respekt, Zeit und allem voran Liebe.

Eure Michaela

 

 

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